Marsbeobachtung mit ALCCD5L-IIc

Autor: Kowollik, Silvia
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Der Nordpol war durch die Achsneigung von Mars zu der Zeit nicht zu sehen. Aber man erkennt eine bläuliche Polhaube am oberen, nördlichen Planetenrand, während die Eiskappe am Südpol gut zu sehen ist.

Der Vulkan Olympus Mons steht im oberen Drittel westlich des Zentralmeridian, auf der Abendseite von Mars erkennt man über Phoenix Lacus einen hellen Spot. Zuerst dachte ich an orographische Wolken über Mons Arisa, aber die Position stimmt nicht mit den Koordinaten des Vulkans überein.

Solis Lakus auf der Südhalbkugel nähert sich dem Terminator und im Lauf der Nacht rotieren Mare Sirenum und Mare Cimmerium zum Zentralmeridian.

Durch die Rotation von Mars erschien die weisblaue Wolke über Phoenix Lacus immer kräftiger, ehe sie am späten Abend auf Mars dann im Schatten versank.

Olympus Mons warf einen Schatten auf die Region westlich von ihm.

Der Schatten von Olympus Mons war sehr deutlich zu erkennen und die Wolke über Phoenix Lacus hob sich deutlich von der Farbe der Marsoberfläche ab.

Zu diesem Zeitpunkt stand die Sonne nur noch 7,5 ° unter dem Horizont, der Himmel war klar und die bürgerliche Dämmerung setzte ein..